Sport in Corona Zeiten – Seilspringen und mehr

Vor nun mehr als 6 Jahren hatte ich einen Blogpost über meine Fitnessgeräte zu Hause sowie die zunehmende Digitalisierung der Fitnessbranche geschrieben. Seitdem ist einiges passiert. Wenige Monate später haben in Fürth drei neue Fitnessstudios aufgemacht, von denen eines (heute FitOne) mein Gefallen gefunden hat, vor allem aufgrund der günstigen Preise und der inklusiven Sauna. Besonders im Winter fehlte mir dann doch zu Hause ein wenig der Platz zum Trainieren und Sauna habe ich ja schon immer sehr geschätzt. Zwei Stunden mal in Ruhe was für sich tun, hat halt auch seinen Wert.

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Kategorien:Lebenserfahrung

Drei Jahre Kryptowährungen


Ende Mai steht mal wieder der Traditionspost hinsichtlich (meiner) Kryptowährungen an. Interessanterweise steht der Bitcoin heute auf einem ähnlichen Niveau (ca. $9.000 USD) wie vor einem Jahr. In den letzten 12 Monaten wurde die (psychologisch ach so wichtige) $10k Marke zwar mehrfach durchbrochen, aber anstatt zum Mond ging es dann über kurz oder lang doch erstmal wieder runter. Am heftigsten war der Absturz sicherlich Mitte März, als im Zuge der Corona Krise und des „deflationären Schocks“ nahezu alles (einschließlich Gold) abverkauft wurde und innerhalb eines Tages über 30% Minus zu verkraften waren. Der Glaube „Bitcoin ist ein sicherer Hafen“ wurde erheblich erschüttert, zumindest temporär. Interessanterweise ging es danach allerdings fast ebenso schnell wieder nach oben und wohl dem, der in diesen Dip nachgekauft hatte. (Ich gehörte leider nicht dazu.) Weiterlesen …

Zwölf Jahre „schaeferblick“

Es ist der 1. April 2020 und der Blog hat heute sein zwölftes Jahr abgeschlossen. Schön zu sehen, dass nach wie vor pro Monat mehrere hundert Menschen den Weg hierher finden – auch wenn, zugegebenermaßen, die Anzahl an neuen Beiträgen in den vergangenen 12 Monaten eher überschaubar war. Dies lag an vielerlei Gründen, vor allem (sach-)buchtechnisch habe ich es in letzter Zeit leider nicht zu einer Zusammenfassung geschafft. Nichtsdestotrotz kann ich neben den bereits hier vorgestellten, die Bücher „Bad Blood“ von John Carreyrou, „Free Will“ von Sam Harris und „Principles“ von Ray Dalio sehr empfehlen.

Natürlich soll bei dieser Gelegenheit auch erwähnt werden, dass wir uns aktuell in einer sehr besonderen Zeit befinden. Das gesellschaftliche Leben, wie wir es bisher kannten, ist in vielen Ländern der Welt aufgrund der Corona Pandemie nahezu zum Stillstand gekommen. Aktuell stehen wir kurz davor, die Marke von weltweit 1 Millionen Infizierten zu überschreiten. Was vor wenigen Monaten noch unvorstellbar erschien, ist heute Realität: Öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten, fast alle Geschäfte, Hotels, Bars und Restaurants sind geschlossen, Büros sind leer, Betriebe stehen still und alle Veranstaltungen und Treffen (öffentlich wie privat) sind abgesagt bzw. offiziell untersagt. Die Finanzmärkte befinden sich im Crashmodus und die Politik versucht, mit riesigen Geldsummen die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Soziale bzw. primär physische Distanz ist das Gebot der Stunde, um die Verbreitung des Virus zu verzögern und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Derzeit kann keiner sagen, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird und wie sich die Krise weiterentwickelt.

Glücklicherweise bin ich als Festangestellter der Informationstechnik voll „home office fähig“ und die Kinder sind bereits in einem Alter, in dem sie sich über einige Zeit selbst beschäftigen können. Sofern vermisse ich aktuell außer dem Kickerspiel mit den Kollegen, dem Fitnessstudio und der Sauna sowie noch ein paar schönen Skitouren zur besten Zeit eigentlich nicht viel. Rennradfahren oder Joggen darf man ja immerhin noch alleine und „Natur ohne Infrastruktur“ ist mir oft eh am liebsten. Somit völlig klar, dass es mir mit diesen krisenbedingten „Einschränkungen“ bessergeht als so vielen anderen. Aber natürlich kann sich dies sowohl in gesundheitlicher als auch in finanzieller Hinsicht schnell ändern, spätestens wenn die Einschläge größer werden bzw. näher kommen. Somit blicke ich, wie die meisten, mit Spannung, aber auch gewisser Unsicherheit auf die nächsten Wochen sowie die Zeit danach. Welche Auswirkungen stehen uns in nächster Zeit im weiteren wie im näheren Umfeld noch bevor? Wie wird sich unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben, unser Konsum und die Globalisierung allgemein durch diese Krise verändern? Wird unser ohnehin stark überschuldetes und fragiles Finanzsystem das überleben oder wird es zum großen Crash bis hin zur Währungsreform kommen, wie von einigen prophezeit? Wird es einen (längst überfälligen) Digitalisierungsschub in vielen Bereichen geben, was immerhin ein kleiner positiver Nebeneffekt wäre?

Keiner kann dazu derzeit definitive Antworten geben, aber sicherlich wissen wir mehr, wenn der 1. April 2021 auf dem Kalender steht. Und zwischendurch gibt es noch den einen oder anderen Blogbeitrag.

Das Timehorizon Prinzip – ein paar Buchnotizen


Das Timehorizon Prinzip, Untertitel: „Die Zeitmanagement-Hacks und Produktivitäts-Tricks der erfolgreichsten Menschen der Welt“ wurde im Frühjahr diesen Jahres von Dr. Julian Hosp veröffentlicht. Wenige Monate zuvor war er, relativ abrupt und für viele überraschend aus seiner selbstgegründeten Firma TenX ausgestiegen und befand sich mal wieder in einer Phase der beruflichen Neuorientierung – genug Zeit also, auch mal wieder ein Buch zu schreiben.

Julian Hosp schätze ich bereits seit einigen Jahren aufgrund seiner #cryptofit Videos, aber auch seinen Videos zu „Unternehmertum & Mindset“. Auch sein vorheriges Buch „Grenzenlos Erfolgreich“ hatte ich mir aus diesem Grund zu Gemüte geführt und meine Notizen hier gebloggt. Einige Tipps und Themen daraus finden sich auch Timehorizon Buch wieder. Auch diesmal habe ich mir beim Lesen einige Notizen gemacht, die ich an dieser Stelle gerne veröffentliche: Weiterlesen …

Kategorien:Bücher

Factfulness – eine Buchzusammenfassung


Das Buch Factfulness von Hans Rosling erschien vor ca. einem Jahr und stand schon lange auf meiner Leseliste, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Empfehlungen einiger prominenter Persönlichkeiten, u.a. Bill Gates, Barack Obama etc. Zudem gibt es, zumindest laut Amazon, eine gewisse Ähnlichkeit zu den Büchern von Yuval Noah Harari.

Der Autor war als Arzt, Professor und Beraten von WHO und UNICEF viele Jahrzehnte auf der ganzen Welt unterwegs, vorwiegend in Gegenden abseits guter medizinischer Versorgung. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse hat er nicht nur in zahlreichen Vorträgen, sondern zuletzt vor allem in diesem Buch zusammengefasst. Leider ist er kurz vor der Veröffentlichung im Alter von 68 Jahren verstorben. Fertiggestellt wurde das Buch von den beiden Co-Autoren, seinem Sohn und dessen Frau.

In Factfulness geht es vor allem um zwei Dinge: (1) Den tatsächlichen Zustand und Fortschritt der Welt hinsichtlich der menschlichen Lebensumstände an Hand von Zahlen, Daten und Fakten aufzuzeigen sowie (2) Erklärungen zu finden, warum insbesondere in den weiterentwickelten, d.h. vermögenden Gesellschaften die weltweite Lage häufig schlechter eingeschätzt wird, als sie in Wirklichkeit ist. Aus diesen beiden Gründen hatte Hans Rosling bereits 2005 die Gapminder Stiftung gegründet, die auf ihrer Webseite nicht nur zahlreiche anschauliche Grafiken und Lernmaterialien bereitstellt, sondern auch einen Fragebogen, mit dem auch das Buch beginnt. Ich kann jedem nur empfehlen, sich selbst den 13 zunächst scheinbar einfachen Fragen über weltweite Bevölkerungsentwicklung, Lebenserwartung und Bildung (u.a.) zu stellen. Der Test wurde unter dem bezeichnenden Titel „Ignorance Project“ mit mehr als 12.000 Menschen in 14 Ländern durchgeführt. Alle Fragen bieten drei Antwortmöglichkeiten und bei fast allen Fragen lag der Anteil richtiger Antworten in den meisten Ländern unter 33%, d.h. unter der Wahrscheinlichkeit für eine zufällig richtige Antwort. Weiterlesen …

Kategorien:Bücher