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Grenzenlos Erfolgreich – Buchnotizen

Eigentlich mache ich um Bücher, die einem „vollkommene Zufriedenheit, absolutes Glück und ultimativen Erfolg“ versprechen, ja eher einen Bogen. In diesem Fall ist es allerdings etwas anders, da mir der Autor des vorliegenden Buches „Grenzenlos Erfolgreich“ bereits seit einigen Monaten von zahlreichen Youtube Videos aus dem Bereich Kryptowährungen bekannt war.

Dr. Julian Hosp, gerade Anfang 30, ist nicht nur ehemaliger Profi-Kiteboarder, studierter Arzt und erfolgreicher Unternehmer, sondern versteht es vor allem, die komplexen Zusammenhänge aus der Kryptogeld- und Blockchainwelt anschaulich und verständlich zu erklären. Daneben ist er als Persönlichkeitscoach aktiv und hat im September 2017 mit dem vorliegenden Werk sein zweites Buch dazu veröffentlicht.

Das Buch ist als 30 Tage Programm konzipiert, wobei jedes Kapitel einem Tag entspricht und aufeinander aufbauend verschiedene Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung behandelt. Ausgehend von einigen Grundlagen (Teil 1: Verstehen), geht es über die persönliche Konzeptionierung bzw. Visualisierung (Teil 2) schließlich zur Umsetzung (Teil 3). Die Inhalte werden stets an Hand einiger Geschichten bzw. persönlicher Erfahrungen veranschaulicht. Am Ende eines jeden Tages gibt es immer eine Reihe von ToDos, mit denen man das Gelernte an sich selbst verproben und vertiefen kann. Passend dazu kann sich jeder kostenfrei (unter Angabe seiner Emailadresse) das zugehörige umfangreiche Arbeitsheft herunterladen. Die Zip Datei enthält zudem zahlreiche Bonus-Podcasts, nicht nur vom Autor selber, sondern auch einiger Gastredner.

Ob mir die Lektüre nun den grenzenlosen Erfolg bringen wird, sei einmal dahin gestellt. In jedem Fall gibt das Buch zahlreiche detaillierte Anstöße zur eigenen Lebensgestaltung und zur persönlichen Reflektion. Besonders schätze ich, dass Julian Hosp immer sehr authentisch rüberkommt und vieles mit seinen eigenen Erfahrungen bzw. Gewohnheiten untermauert.

Während dem Lesen habe ich mir immer wieder einige Notizen gemacht, die ich im Folgenden gerne veröffentliche – nicht zuletzt auch aus dem einfachen Grund, dass dies der beste Platz ist, um selbst überall darauf zugreifen zu können. Es handelt sich dabei nicht um eine vollständige Buchzusammenfassung, sondern eher um eine persönliche Auswahl an Stichpunkten.

Teil I – Verstehen

  • Erfolg = vollkommene Zufriedenheit, absolutes Glücksgefühl und trotzdem ein wenig Hunger auf mehr. 80% mentale, innere Einstellung, 20% Strategie („Wie“)
  • Wir tun alles nur aus einem einzigen Grund: Damit es uns scheinbar besser geht.
  • Risiko – Nutzen Verhältnis von 5 zu 1, Gehirn ist nicht auf Glück, sondern auf Überleben programmiert. => stärkere Strafe ausdenken, etwas nicht umzusetzen, Bestrafung und Belohnung in unserem Interesse gestalten, Angst ist der stärkste Motivator, Angst mit Nichtstun assoziieren.
  • Positive Emotionen erfordern aktive Arbeit, es ist oft leichter über negative Dinge zu sprechen, unzufrieden zu sein, die Schuld bei anderen zu suchen etc.
  • Kürzere Zeitlimits können die Produktivität erhöhen, da Überschreitung als Strafe gesehen wird, was unser Gehirn dringend vermeiden möchte und kreative Lösungen findet.
  • Zentrale Angst: „nicht gut genug sein“ – Erklärung über Bedeutung der sozialen Gemeinschaft als wesentliche Machtquelle
  • Ängste lassen sich nur überwinden, indem wir uns ihnen stellen, immer wieder.
  • Der Mix aus Ängsten und Grundbedürfnissen entscheidet unterbewusst über unsere Taten.
  • Grundbedürfnisse orientieren sich an der Pyramide von Maslow:
    • Level I: Erhaltung der Art
    • Level II: Physiologische Ebene (Schlaf, Essen, Trinken, Wärme)
    • Level III: 1. Kontrolle & Sicherheit, 2. Abwechslung & Spaß, 3. Besonders sein & Anerkennung, 4. Zuneigung (Liebe) & Zugehörigkeit,
    • Level IV: 5. Weiterentwicklung & Lernen, 6. Zurückgeben & Gutes tun
    • Level V: 7. Teil eines größeren Ganzen sein
  • Der Mix der Grundbedürfnisse ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, genauso wie die Herangehensweise. Religionen bieten in der Regel eine Antwort auf alle sieben Grundbedürfnisse.
  • 12 Grundemotionen: Freude, Trauer, Ärger, Angst, Liebe, Überraschung, Ekel, Verachtung, Schuld, Neugierde, Scham, Begehren => 3 positiv, 7 negativ, 2 neutral
  • Emotionsveränderungstechnik (EVT) – 7 Schritte: Erkennen durch Fragestellung, Entscheidung, Müssen aufgrund von Angst und Belohnung, alten Ablauf brechen, neuen Ablauf kreieren, neues Ritual, Nachhaltigkeit
    Langfristige Methoden: (1) Ereignissen Bedeutung geben, (2) Standards und Erwartungen anpassen, (3a) Gesundheit
    Kurzfristige Methoden: (3b) Körperhaltung, (4) Sprache/ Wörter, (5) Fokus
  • Gehirn arbeitet aus Effizienzgründen mit Vorurteilen und Schubladen.
  • Der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen, pro Tabula Rasa, contra Nativismus.
  • Du kannst Ereignisse nicht verändern, aber Du kannst ihnen eine Bedeutung geben.
  • Tiefverankerte Reflexionskreisläufe mit Witzen oder skurrilen/ sinnlosen Aussagen durchbrechen.
  • Macht der Worte: Geschichten, Assoziationen, Metapher, Bekräftigungssprüche (sollten Fakten und Fiktion/Wünsche enthalten), Fragen
  • Fokus auf Dinge, die beeinflussbar sind und auch etwas bringen. Fokus auf WAS und WARUM, statt WIE. Warum-Fragen mit positiver Konnotation leiten das Gehirn in eine positive Richtung. Fokus auf die Gegenwart, Dankbarkeit für das Erreichte, lösungs- statt problemorientiert, Fokus auf Belohnung statt Bestrafung, Primärfokus setzen
  • Emotionen durch Körperhaltung beeinflussen: (1) Körperbewegung („Motion creates Emotion“), (2) Temperatur (Sauna, kalte Dusche), (3) Atmung, (4) Meditation, (5) Anker (NLP)
  • Gesundheit = Energie, es gibt körperliche, mentale und spirituelle Gesundheit
  • Nahrungsbausteine: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine & Mineralstoffe und Wasser. Kohlenhydrate bis vor wenigen Jahrtausenden weitgehend unbekannt, erst durch Ackerbau, daher besser reduziert essen (Fett als Energielieferant), ähnliches gilt für Milchprodukte. Ernährung ist wichtiger als Sport!
  • Entsorgung über: Haute, Lunge, Darm/Leber, Niere und Lymphe (regelmäßig aktivieren, z.B. Atemübungen & Bewegung), zusätzlich ggf. Fasten (Tag/Woche)
  • Nahrungsergänzung: Eiweißpulver, Magnesium 400mg, Omega-3-Algenöl, MCT-Öl, Zink 50mg, EGCG (grüner Tee), Glucomannan Kapseln (3-4g)
  • Wir passen unsere Standards an die Erwartungen der wichtigsten (fünf) Menschen um uns herum an => achte auf Deine Freunde, ideal ist die Kombination von ergänzenden Standards (z.B. Sport und Lernen)
  • Wer immer nur nach perfekten Standards sucht, sucht ewig. Besser als gut ist meist gut genug.
    Lebensveränderung (z.B. auch Drogenentzug) erfordert immer eine Anpassung des Umfeldes.
  • Wir leben nicht in einer Informationsgesellschaft, sondern in einer Beziehungsgesellschaft. Diese Beziehungen bestimmen unsere Standards. Eine Änderung erfordert ein Verlassen der eigenen Komfortzone, aber nur so geht es.
  • Vorbilder immer prüfen, ob sie nicht nur einfach Glück gehabt haben.

Teil II – Visualisieren

  • Eine klare eigene, individuelle Vision (=Endziel) ist essentielle Voraussetzung für den Erfolg im Leben und gibt diesem eine Richtung. Sie beeinflusst unseren Fokus bzw. unseren „Spamfilter“. Dazu gilt es Fragen zu stellen, Vision aufschreiben (ruhig als reinen Wunschtraum) und die Wörter in Bilder zu verwandeln.
  • Daraus folgt die Mission, d.h. die Handlungen, um die Vision irgendwann einmal zu erreichen. Sie begründet den eigenen Sinn im Leben und ist positiv, handlungsorientiert formuliert, meist in 2-3 Zeilen. Wie kann ich einen positiven Einfluss auf mich und andere haben?
  • Unser Gehirn fasst unsere gesamte Vision zu einem Primärfokus zusammen, den es zu erkennen gilt. Bespiel: Wie kann ich mich in einem positiven Licht präsentieren? Wie kann ich etwa hinterlassen? Der Primärfokus befriedigt in der Regel eines der o.g. Basisbedürfnisse. Besser ist es jedoch ihn auf höhere Level zu richten, z.B. mit Worten wie „jetzt“, „noch mehr“, „…und dabei Spaß haben“.
  • Werte geben unseren Zielen eine emotionale Beschreibung. Sie lassen sich über Fragen nach der persönlichen Wichtigkeit in verschiedenen Lebensbereichen (Job, Familie, Sport etc.) ermitteln. Bespiele sind Anerkennung, Erfolg, Familie, Liebe etc. Werte sollten kontinuierlich überprüft bzw. ggf. auch angepasst bzw. neu priorisiert werden.
  • Vermeidungen sind negative Werte, die unser Handeln bestimmen, z.B. Angst vor Ablehnung.
  • Ein Leitbild, d.h. eine fiktive Person mit gleichen Werten und Regeln, dient zur Orientierung.
  • Regeln legen fest, wann wir unsere Werte bzw. Vermeidungen erreichen (und wann nicht). Bei den Werten sollten die Regeln einfach gehalten und mit „oder“ verknüpft werden, bei den Vermeidungen eher schwer und mit „und“. Letztlich sollte man die Regeln auch unter Kontrolle haben.
  • Glaubensätzen bestimmen unseren geistigen Horizont. Sie entstehen aus Erfahrungen und steigern sich vom Glauben zur Überzeugung bis zum persönlichen Fakt. Sie müssen kontinuierlich hinterfragt werden und in befreiende, konstruktive Varianten überführt werden.
  • Ziele: SMART reicht nicht aus, es fehlt: der erste Schritt, ein starkes WARUM und eine geplante Problemlösung. Unterbewusstsein muss richtig programmiert sein: Sehen ist nicht Glauben, sondern Glauben ist Sehen.
  • Kleine kurzfristige und große langfristige Ziele setzen.
  • Zielbereiche / Lebensrad: Körper & Energie, Beziehung & Familie, Finanzen & Liefstyle, Karriere & Business, Wissen & Weiterentwicklung, Zeitmanagement, Emotionsmanagement, Spaß & Freizeit
  • Ziele definieren: WAS, bis WANN, WARUM (Strafen/ Belohnung), WER werde ich sein, WIE kann ich das erreichen, HERAUSFORDERUNGEN auf dem Weg, LÖSUNGEN, VISUALISIEREN, BEKRÄFTIGUNGSSPRUCH, ERSTER SCHRITT SOFORT
  • Gewohnheiten entstehen unbewusst, sorgen für Effizienz, aber selten für mehr Effektivität. Rituale sind Systeme oder Prozesse, die wir für uns selber installieren, die zwar kurzfristig mehr Zeit kosten, aber langfristig mehr Produktivität bringen. Ideal sind ein Morgen-, Abend- und Energieritual (zum zwischenzeitlichen Auftanken).
  • Unser Gehirn ist auf kurzfristige Gefahren trainiert und lässt sich daher leicht ablenken. Dafür gibt es dann auch (kurzfristige) hormonelle Belohnung. Daher verdrängt das Dringende meist das Wichtige. Belohnungsaufschub ist hier eine Schlüsselkompetenz und Basis für gutes Zeitmanagement. Man holt praktisch Gefühle aus der Zukunft in die Gegenwart.
  • Selbsterkenntnis durch konstruktives Reflektieren (Notizbuch), um jeden Tag 1% besser zu werden. Das Herunterbrechen von (großen) Zielen auf kleine ausführbare Schritte ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, um Resultate effektiv zu erreichen.
  • Themengebiete zur Reflektion durch gezielte Fragen: Emotionen, Können, Zeitmanagement (Soll/Ist), Visualisieren und Ruhe (Ziele etc.), Vorbereiten (Planen, Dokumentieren).
  • Es ist gut von anderen zu lernen, es darf aber nicht zu Neid/ Demotivation durch Vergleich führen.
    Gegen Aufschieberitis hilft: Ablenkungen abschalten, Salamitaktik, größter Frosch zuerst, an das eigene WARUM denken, unperfekt starten, Umfeld nutzen, Abwechslung, Umsetzungskraft-Anker (NLP), Swish (NLP), Erfolge feiern
  • Hauptweg der Angst: nicht gut genug -> nicht geliebt -> alleine -> keine Arterhaltung
  • Formen der Angst: Furcht, Sorgen, Phobien, Ängste mit und ohne erkennbarem Auslöser
  • Umgang mit Ängsten: Erkennen, Bedanken, Angst analysieren, Lösungsmöglichkeiten für Worst Case suchen, Angst erneut bewerten und erkennen, wovor die Angst einen abhält, was wäre ohne die Angst alles möglich ?
  • Weitere Techniken: Auch erfolgreiche Menschen haben einmal verloren. Selber kontrollieren, wie weit Ablehnung an uns herankommt. Freiheit des eigenen Willens herausstellen. Sich als objektiver Beobachter selber analysieren. Sich an Vorbildern orientieren. Reflexunterbrechung durch Fokus, Wörter und Körper einleiten und dadurch inneren Stimmen Einhalt gebieten. Negative Ereignisse ausradieren (NLP).
  • Siehst Du Probleme als Schwierigkeiten, Lästigkeiten oder Herausforderungen? Unzufrieden und nicht dazu imstande es zu ändern sind die beiden Zutaten, um zu leiden. Jammern ist ein destruktiver Gefühlszustand und zieht andere mit (Drama liebt Gesellschaft).
  • Ansatzpunkte: Kein Mitleid, sondern Mitgefühl zeigen. Den Ereignissen eine andere Bedeutung geben (siehe oben). Maximale Verwirrung kann einen Durchbruch ankündigen.
  • Es geht nicht darum weniger Probleme zu haben, sondern diese besser lösen zu können. Niemand hat sich je im Big Picture verloren, sondern immer nur in den Details. Schritte: Gemütszustand, Übersicht, Unterteilung, Lösungsfindung, Entscheidung, Umsetzung, Feiern.
  • Selbstwertgefühl = Selbstbewusstsein + Selbstvertrauen = Eigene Stärken und Schwächen kennen + Vertrauen, sie einzusetzen => kommt zu 100% von innen
  • Kreislauf: Selbstvertrauen -> Glaube -> Tun -> Resultate -> Selbstvertrauen, Ansatzpunkte: Fake it ´til you make it. Just do it.
  • Entscheidungen treffen ist das eine, sie umzusetzen die nächste, große, oft übersehene Herausforderung. Ursachen für Entscheidungsfaulheit: Angst vor Fehler, Unsicherheit/ Warten auf perfekte Informationen/ Unsicherheit bzgl. eigener Ziele, Konsequenzen/ kein Denken in Wahrscheinlichkeiten)/ Überbewertung von potentiellen Risiken gegenüber Vorteilen, Verantwortung übernehmen, Überforderung durch Informationsüberfluss und Vielzahl an Entscheidungssituationen.
  • Triff Entscheidungen schnell, aber ändere sie langsam, ausschließlich wenn sich die Fakten ändern. Am besten auf positive Dinge konzentrieren.

Teil III: Umsetzung

  • Fünf Level einer Beziehung: Keine, Zweck, Vertrauen, + Liebe, + Leidenschaft
  • Gleichheiten lassen eine Beziehung starten, Unterschiede halten sie zusammen. Im Laufe einer Beziehung wandeln sich die Bedürfnisse: Von Abenteuer und Anerkennung zu Sicherheit, Vertrauen, Gewohnheit und Liebe.
  • Bedeutung der Polarität bzw. Gegensätze: maskuline und feminine Energie müssen sich ergänzen (jeder trägt beide in sich)
  • Finanzieller Erfolg besteht zu 80% aus der richtigen mentalen Einstellung (Konditionierung und Glaubenssätze) und zu 20% Strategie (Finanzziel und Automatisierung).
  • Einkommensarten: nicht-skalierbar (meist aktiv, Tausch Zeit gegen Geld) und skalierbar (Wert aus Produkt oder Dienstleistung, unabhängig von der Zeit, eher passiv)
  • Glaubenssatz: Unternehmertum oder Angestelltenberuf sicherer ?
  • Teamzusammensetzung ist der entscheidende Faktor bei jedem Start-Up. Die Besten wollen mit den Besten spielen. WIE ist meist wichtiger als WAS, und hängt vor allem vom WER und WARUM ab. Was zählt ist die Ausführung, Ideen sind meist bekannt.
  • Besser zunächst spezielle Produkte für Nischen anbieten und 1000 „wahre“ Fans finden, als gleich große Probleme für alle lösen zu wollen. Am Anfang viele kostenlose Inhalte produzieren, um Aufmerksamkeit, Reichweite und Kontakte zu gewinnen.
  • Gute Verkäufer verkaufen nicht, sondern stellen Fragen und lassen den Kunden kaufen. Sieben Schritte: Rapport aufbauen, Interessenten qualifizieren/ verstehen, emotionales Interesse erzeugen, Vorteile erklären, Einwände behandeln (aufnehmen und umlenken), Testabschluss (Fragen über den Kauf hinaus klären), Verkauf.
  • Regeln beim Investieren: Kenne das Risiko und die Regeln, die Bank (Gebühren) und der Staat (Steuern) gewinnen immer, Investieren erfordert System (und ist langweilig), Verliere kein Geld (bzw. nur so viel wie Du maximal verschmerzen kannst), Vergangene Resultate garantieren keine zukünftigen Erfolge.
  • Generelle Strategie: Kapitalaufbau über ETF und Peer-2-Peer Lending, Vermietung von Immobilien (Eigenkapitalrendite), automatisiere den Prozess, schalte Emotionen aus.
  • Information ist heute für alle im Überfluss verfügbar, selbst hochwertige Universitätskurse. Nicht Wissen per se ist Macht, sondern angewandtes Wissen.
  • Vertrauen ist die limitierende Ressource. Es gilt, Vertrauen in anderen zu erzeugen, dazu zählen Integrität, Selbstwertgefühl, Umsetzungsvermögen, klares (gemeinnütziges) Motiv und vor allem wertvolle, tiefe Beziehungen. Wir leben in einem Beziehungszeitalter, nicht in einem Informationszeitalter. Beziehungen sind wie eine Bank, zunächst muss man etwas einzahlen, um später einen Mehrwert zu haben. Auch Smalltalk lässt sich mit geeigneten Fragen geschickt einsetzen. Achte auf den eigenen Ruf, der nur über Jahre aufgebaut und in Sekunden zerstört werden kann.
  • Gewinner antizipieren, Verlierer reagieren. Kernfähigkeiten dazu sind Neugierde, Flexibilität, Neuerungen als Potential und nicht als Gefahr sehen. Pessimistische Sichten fallen jedoch oft leichter. Tritt das Negative ein, lassen sie sich als Wahrsager feiern. Falls nicht, freuen sich alle und sie sind schnell vergessen. Erschaffen haben sie jedoch dadurch nichts.
  • Grenzenloser Erfolg = Möglichkeiten minus Ablenkungen. Achte auf die fünf Menschen um Dich herum, nicht um sie zu kopieren oder neidisch zu werden oder sich besser zu fühlen, sondern um zu lernen und ggf. selektiv Aspekte in das eigene Leben zu integrieren. Reflektiere stets und sei flexibel, im Zweifel: TUN!
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