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XING als Zeitvernichtungsmaschine…

Die FAZ schreibt heute mal wieder über Web 2.0 und kommt zu der Erkenntnis, dass soziale Netzwerke, und XING im Besonderen, eine reine Zeitvernichtungsmaschine sind. In einem Selbstversuch war es dem Autor angeblich nicht möglich, seine XING-Aktivitäten in Profit für das eigenen Geschäft umzuwandeln. Auch der gewählte Weg über viele Beiträge in diversen Foren eine Prominenz zu erreichen und damit potentielle Auftraggeber anzulocken, führte leider nicht zum Erfolg. Vielmehr sei die ganze Plattform primär eine Spielwiese (das Jagdrevier) für gelangweilte Singles – eher zwischenmenschliche Kontakte als Businesskontakte also.

Über die Art der gesuchten Geschäftskontakte wird allerdings kein Wort verloren, vielmehr werden (mal wieder) die klassischen Nachteile von Plattformen mit freier Beteiligung herausgestellt. Warum soll auch XING hier eine Ausnahmen bilden? Das ganze ist letztendlich nur ein Spiegelbild der Gesellschaft und natürlich gibt es da eben (auch!) die ewigen Diskussionen, die Selbstdarsteller etc. Letztendlich ist auch hier mal jeder seines Glückes Schmied und muss selber entscheiden, welche Daten er preis gibt, was er liest, wo er sich beteiligt und seine Zeit ver(sch)wendet. Insgesamt also ein sehr subjektiv gefärbter Beitrag, dessen Aussage wohl sehr in überzogenen Erwartungen begründet liegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele heute XING als wichtige Ergänzung für ihr Geschäft schätzen und auch gelernt haben, richtig damit umzugehen. In jedem Fall bieten soziale Netzwerke insbesondere für die Kontaktverwaltung und dem „auf dem laufenden Bleiben“ nie da gewesene Vorteile. Und bekanntlich schaden Kontakte nur denen, die sie nicht haben.

  1. 2. September 2008 um 13:24

    Überzogene Erwartungen
    Sonderlich viel Onlineerfahrung scheint der Autor nicht zu haben. Dieses folgere ich aus dem Irrglauben, man könne als Mitglied einer Kontaktplattform ins große Geschäft einsteigen. Das machen diejenigen, die als erstes die Idee zum Angebot einer solchen Plattform hatten und diese Idee schnell verwirklicht haben. Auch die Entrüstung über Bewegungsprofile und Werbung zeugt eher von einer naiven Herhangensweise. Wer sich im Netz bewegt hinterlässt Spuren und wer sich nicht massive Mühe gibt, diese zu verschleiern, der kann zum gläsernen Nutzer werden.
    XING ist ein junges Unternehmen, dass sicher auch viele Fehler gemacht hat, wie andere Unternehmen auch: „Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde“. Es bietet allerdings genau die Funktionen, die gebraucht werden, um potenzielle Geschäftspartner, Mitarbeiter oder Arbeitgeber zu finden. Dabei kann man seine Bemühungen mit XING unterstützen, mehr aber auch nicht.
    Bis auf wenige Ausnahmen sind die Foren tatsächlich Orte für Menschen die viel Zeit oder keine anderen Hobbys haben. Es stellt sich aber die Frage, was so verwerflich daran sein soll. Offensichtlich wird dieses Angebot nachgefragt, was seine Existenz per se rechtfertigt.

  2. 10. Oktober 2008 um 18:07

    Ich weiß auch nicht, was der Autor des Textes gemacht hat.
    Ich habe durch XING zum Einen meinen Job, zum Anderen sehr sehr gute Kontakte für die Nutzung in meinem Sportverein gefunden.

    Was will man mehr?
    Mir reicht das vollkommen.🙂

  1. 7. Dezember 2015 um 22:30

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