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Die Ehrlichkeit der Bahn

Mal ehrlich, wer denkt schon bei unserer lieben Bahn zuerst an Ehrlichkeit? Zwei Ereignisse, die mir kürzlich widerfahren sind, sollen hier ein wenig nachhelfen:

1. Gepächaufbewahrung der Bahn am Bahnhof Hanover-Laatzen während der CeBit, pro Gepäckstück stolze 5 Euro für den Tag. Das sind ja schon fast Münchner Preise (ein Schließfach, das in München 5 Euro kostet gibts in Dresden für 2,50 Euro). Auf Anmerkung, dass ich das sehr teuer finde und ob es nicht beim Eingang direkt auch eine Aufbewahrung gäbe, kam die ehrliche Antwort: „Ja, vorne am Eingang zahlen sie nur 2 Euro, aber das betreibt ja auch die Messe-AG.“

2. Ich möchte zu zweit von München nach Prag fahren und erkundige mich am Bahnschalter. Die freundliche Bahnmitarbeiterin erklärt mir hilfsbereit: „Da nehmen Sie am besten das Bayern-Böhmen Ticket, kaufen es aber nicht bei mir, sondern am Automaten. Dann brauchen Sie noch zwei Tickets von Pilzen nach Prag. Die können Sie hier kaufen, aber für weniger als die Hälfte bekommen Sie sie im Zug beim tschechischen Schaffner.“

Nun was soll man da sagen? Zumindest ist auf dem Weg in die Marktwirtschaft die Ehrlichkeit nicht auf der Strecke geblieben….

Kategorien:Lebenserfahrung
  1. 9. April 2008 um 15:10

    Hey, stimmt. Das habe ich mir auch schon ein paar Mal gedacht. Da hat die Bahn der T-Com einiges voraus…😉

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