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	<title>Schaeferblick Weblog</title>
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	<description>Ansichten, Einsichten und Aussichten zu Themen des täglichen Lebens</description>
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		<title>Schaeferblick Weblog</title>
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		<title>Discuss &amp; Discover: Konferenz und Messe</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 10:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nützliches]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangen Dienstag habe ich die Nachfolgerveranstaltung zur Systems, die discuss&#38;discover besucht. Wie berichtet, hatte die Systems so einiges an Attraktivität verloren, und so startete die discuss &#38; dicover mit einem neuen und umfangreicheren Konzept. Die „Messe“, wenn man es denn so nennen konnte, umfasste eine ganze Halle, in der auch noch auffallend viele Sitzecken [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=341&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/10/logodnd09.gif?w=262&#038;h=71" alt="logoDnd09" title="logoDnd09" width="262" height="71" class="alignright size-full wp-image-348" />Am vergangen Dienstag habe ich die Nachfolgerveranstaltung zur Systems, die <a href="http://www.discuss-discover.com/">discuss&amp;discover</a> besucht. Wie <a href="http://schaeferblick.wordpress.com/2008/10/21/besuch-der-systems-2008-%e2%80%93-am-ersten-tag/">berichtet</a>, hatte die Systems so einiges an Attraktivität verloren, und so startete die discuss &amp; dicover mit einem neuen und umfangreicheren Konzept. Die „Messe“, wenn man es denn so nennen konnte, umfasste eine ganze Halle, in der auch noch auffallend viele Sitzecken zum Ausruhen einluden. Positiv hervorzuheben war hier das m.E. zu klein geratene „Public Forum“ mit teilweise sehr interessantem Programm. Im wahrsten Sinne umrahmt wurde die Messe von einem offiziellen Konferenzprogramm sowie zahlreichen Firmenevents (einschließlich einiger Social Events). Ziel war es wohl, hier die viel gepriesenen Synergieeffekte zu heben. Etwas gewundert hatte mich die Tatsache, dass das Programm nur als PDF auf der Webseite zur Verfügung stand, so dass man sich fragen konnte, ob hier vornehmlich die „Emailausdrucker“ die Zielgruppe waren <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  (Ein Tweet meinerseits dazu wurde prompt mit der Ankündigung auf Verbesserung im nächsten Jahr beantwortet. Danke, sowas nenne ich moderne PR).</p>
<p>Nun denn, los ging es mit einer sehr unterhaltsamen Keynote von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Tapscott">Don Tapscott</a></strong> zu den (bekannten?) Veränderungen und Herausforderungen unserer Zeit. Er startete mit einer eher düsteren Bilanz über den aktuellen Status von Finanzsystem, Medien, Bildung, Gesundheit, Industrie etc. und zeigte dazu die bereits erfolgten bzw. kurz bevorstehenden Umwälzungen auf, insbesondere den Zusammenbruch „bewährter“ Prozesse und Geschäftsmodelle. Die Ursache und damit auch die Chancen sieht er in vier wesentlichen Treibern<br />
<span id="more-341"></span></p>
<ol>
<li>Web 2.0, eher technisch, einschließlich Augmented Reality, Geospatiality und Mobility</li>
<li>Net Generation und demographische Revolution</li>
<li>Social Revolution, wie Leute mit sozialen Medien interagieren und zusammenarbeiten</li>
<li>Ecomomic Revolution mit den Prinzipien Peering, Openness, Sharing und die klare Maxime:  “Think global, act global”.  </li>
</ol>
<p>Ein wenig stolz konnte er berichten, dass <strong>Barack Obama</strong> sein Buch „Wikinomics“ als Grundlagenwerk für seinen „Wahlkampf im Netz“ erklärt hatte. Ob nun Social Media nun wirklich als Operating System des neuen Internet angesehen werden kann, lässt sich trefflich diskutieren. </p>
<p>Zunächst einmal finde ich es sehr begrüßenswert, dass prominente Persönlichkeiten aus dem E20-Umfeld aus den USA nun auch in Deutschland auftreten. Insbesondere in seiner Altersgruppe sieht es ja dazu hierzulande eher etwas mau aus. Don Tappscott verkörpert nicht irgendeinen 20jährigen der mehr oder weniger zufällig mit der richtigen Internet-Idee zum Millionär wurde, sondern einen, der mit den Entscheidern, also der Zielgruppe der Veranstaltung, auf Augenhöhe spricht. So kamen dann auch Sätze wie „Wir müssen akzeptieren, dass zum ersten Mal in der Geschichte unsere Kinder uns gegenüber einen Wissensvorsprung und damit Autorität besitzen.“ „Eure Kinder nutzen E-Mail höchstens noch für ein Dankschreiben an Erwachsene.“ „Wir fürchten, was wir nicht verstehen.“ Seine rhetorische Abschlußfrage „How can Germany find leadership for change?“ beantwortete er dann auch mit „Leadership can come from everywhere“. Nun denn, schauen wir mal. </p>
<p>Anschließend folgte als zweite Keynote des Tages <strong>Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland</strong>. Nach seiner Ankündigung heute nicht über seine Produkte sprechen zu wollen, behelligte er das Publikum mit einer nicht enden wollenden Reihe von Zahl und Statistiken über das Internet und dessen Nutzer. Wahrscheinlich das täglich Brot eines Top-Managers für den die Wahrheit insbesondere in der quantitativen Analyse liegt.  An viel kann ich mich hier leider nicht mehr erinnern, einzig dass er vor einigen Monaten eine strikte Einschränkung der Reisen seiner Mitarbeiter und Nutzung eigener Kollaborationsprodukte verfügt hat. Damit konnte er firmenweit nicht nur über 1Mio Euro sowie x Stunden an Arbeitszeit, sondern auch noch eine erhebliche Menge an Treibhausgasen einsparen. Auf die meines Erachtens spannendere Aspekte, wie sich dadurch Motivation, Arbeitsweise und Produktivtät seiner Mitarbeiter verändert haben, ging er leider nicht weiter ein. Bleibt also die Frage, ob die sich die Microsoft-Mitarbeiter bei volleren Kassen wieder auf Reisen begeben werden. </p>
<p>Nach diesen zwei Keynotes im Plenum ging es in vier parallele Tracks. Hier habe ich noch den <strong>Vortrag von Accenture und Avanade zum Thema Enterprise 2.0</strong> besucht. Interessant fand ich hier, dass Accenture mittlerweile aus den Emails eines Mitarbeiters automatisch Tags extrahiert, die dann bei der Expertensuche verwendet werden. Positiv aufgefallen ist außerdem das klare Bekenntnis zum Experimentieren. <a href="http://schaeferblick.wordpress.com/2009/08/27/enterprise-2-0-kompakt-veranderung-und-mehrwert/">Enterprise 2.0</a>-Technologien öffnen ein breites Anwendungsspektrum und erfordern damit vor allem praktische Erfahrung und Ausprobieren, welche Art der Nutzung wann und wie einen Mehrwert bietet. Auch forderte er auf, sich aktiv mit der „<strong>Schatten-IT</strong>“ im eigenen Unternehmen auseinanderzusetzten, d.h. Systeme (z.B. Wikis), die eigenständig unter dem Radar der firmenweiten IT-Abteilung betrieben werden. In Zeiten von Open Source und Mitarbeitern aus der Net-Generation werden bei fehlender Unterstützung schnell lokale Lösungen aufgesetzt und genutzt. Nur wer auf diese Bedürfnisse eingeht, hat eine Chance steuernd einzugreifen und dann lokale Aktivitäten durch firmenweite Angebote einzudämmen. </p>
<p><strong>Fazit: </strong>Auch wenn mittlerweile die ersten <a href="http://www.ibusiness.de/aktuell/db/683091528jg.html">Berichte</a> von einem Misserfolg sprechen, erachte ich das umfassendere Konzept für eine grundsätzlich gute Idee. Zu den Firmenevents kann ich nichts sagen, meines Erachtens wäre jedoch eine stärkere Fokussierung der Hauptkonferenz angebracht. Vermutlich gab es für den Einzelnen für den eigenen Schwerpunkt einfach zu wenig Inhalt. Zudem drängten sich zahlreiche Vorträge mit einem Zeitlimit von 20 Minuten, hier kommt man kaum über einen allgemeinen Überblick hinaus. Gut gelaufen und ausgebaut werden sollte das Public Forum, wobei man sich dadurch natürlich die eigene vermutlich lukrativere Konferenz beschneidet. Ich bin mal gespannt, was es 2010 geben wird. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/341/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=341&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn technische Hürden zum Umdenken zwingen: Eine Enterprise 2.0 Mini-Fallstudie</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/10/21/wenn-technische-hurden-zum-umdenken-zwingen-eine-enteprise-2-0-mini-fallstudie/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Einladung von Björn Negelmann durfte ich gestern Abend mit Dion Hinchcliffe im kleinen Kreis bei einem leckeren Augustiner Bier über aktuelle Entwicklungen und Trends im E2.0 diskutieren. 
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir dabei folgende E2.0 Mini-Fallstudie. Dion Hinchcliffe berichtete von einer Firma, in der über Jahre regelmäßig eine Excel Tabelle per Email Attachment [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=332&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Auf Einladung von <a href="http://twitter.com/bn_at_twitter">Björn Negelmann</a> durfte ich gestern Abend mit <a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/">Dion Hinchcliffe</a> im kleinen Kreis bei einem leckeren Augustiner Bier über aktuelle Entwicklungen und Trends im E2.0 diskutieren. </p>
<p>Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir dabei folgende E2.0 Mini-Fallstudie. Dion Hinchcliffe berichtete von einer Firma, in der über Jahre regelmäßig eine Excel Tabelle per Email Attachment im Kreis herumgeschickt wurde, damit jeder seine aktuellen Zahlen eintragen konnte. Eines Tages jedoch sprengte das Dokument die interne Mailgrenze von 15MB und der Server verweigerte die Weiterleitung. Nach einer Weile Ratlosigkeit entschied man sich schließlich, die Tabelle zentral auf einem Server mit Versionsverwaltung abzulegen. Und siehe da, wie durch ein Wunder klappte es trotzdem und sogar noch viel besser. Jeder hatte immer einen aktuellen Blick auf das Dokument, die „Eintragungsrunde“ verlief deutlich zügiger und alle Änderungen waren jederzeit nachvollziehbar. Der Chef hatte jederzeit einen aktuellen Status und musste nicht seine Sekretärin bitte, nachzufragen, bei wem die Tabelle gerade &#8222;hängt&#8220;.</p>
<p>Keiner behauptet, dass durch diesen, vielleicht rückblickend selbstverständlichen Schritt die Firma mit einem Schlag zur &#8222;Enterprise 2.0&#8243; wurde. Aber manchmal sind es eben die kleinen, ach so &#8222;bewährten&#8220; Prozesse, die einer kritischen Prüfung unterziehen werden sollten &#8212; am besten bevor der Server den Hinweis dazu gibt. Manchmal frage ich mich eh, ob wir nicht firmenintern die Attachment Größe auf 0kb setzten sollten, aber vielleicht würden dann einige Leute anfangen, USB-Sticks per Hauspost zu versenden <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Interessant war zudem zu hören, dass in Amerika die Nutzung von webbasierten Officeanwendungen, wie z.B. <a href="http://www.google.com/google-d-s/intl/de/tour1.html">Google Docs</a>, auch im Businessalltag weit verbreitet ist. Irgendwie scheint mir, dass wir da in Deutschland noch ein wenig Überzeugungsarbeit leisten müssen. Dion Hinchcliffe spricht heute dazu auf einer Fachkonferenz des <a href="http://www.muenchner-kreis.de/">Münchner Kreis</a> im Rahmen der <a href="http://www.discuss-discover.com/">Discuss &amp; Discover</a>. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/332/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=332&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Barcamp München: Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/10/19/barcamp-munchen-ein-erfahrungsbericht/</link>
		<comments>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/10/19/barcamp-munchen-ein-erfahrungsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 20:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende habe ich mein erstes BarCamp besucht, das praktischerweise fast unmittelbar vor meiner Haustür stattgefunden hat. Doch was ist ein Barcamp? Da ich diese Frage bis vor kurzem auch noch nicht wirklich beantworten konnte, hier eine kurze persönliche Erklärung: Ähnlich einer Konferenz treffen sich eine Menge an Leuten, in diesem Fall ca. 200, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=318&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/10/bcmuc.jpg?w=350" alt="bcmuc" title="bcmuc" width="350" border="2" class="alignright size-full wp-image-321" />Am vergangenen Wochenende habe ich mein <strong>erstes <a href="http://barcampmunich.mixxt.de/">BarCamp</a></strong> besucht, das praktischerweise fast unmittelbar vor meiner Haustür stattgefunden hat. Doch was ist ein Barcamp? Da ich diese Frage bis vor kurzem auch noch nicht wirklich beantworten konnte, hier eine kurze persönliche Erklärung: Ähnlich einer Konferenz treffen sich eine Menge an Leuten, in diesem Fall ca. 200, um sich gemeinsam über Themen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Auch wenn ein Großteil der Organisation mit modernen Tools wie Wikis und Community-Software abgewickelt wird, entsteht das eigentliche Programm ohne jede technische Hilfe am Morgen eines jeden Tages dynamisch aus der Gruppe. Teilnehmer schlagen freiwillig vor dem Plenum sogenannte <strong>Sessions zu Themen</strong> vor, die sie selbst vorstellen möchten oder einfach nur gerne mit andern diskutieren wollen. Finden sich spontan eine hinreichende Anzahl an Interessierten, wir die Session in einem vorgegebenen Zeitraster eingeplant. Barcamps leben also vom Mitmachen, sei es als Sesisonleiter oder auch nur durch Beiträge in einer Diskussion. Vermutlich begründet durch die Historie (vgl. Wikipedia) drehen sich die meisten Sessions um <strong>Internet-Themen</strong>, angefangen von der Technologie bis zu Geschäftsmodellen und Marketing. Die Gruppe ist bunt gemischt und reicht von ganz normalen Computerfreaks über Vertreter der modernen Medienwelt bis hin zur Digitalen Bohème. Angenehm ist der gemeinschaftliche Umgang unabhängig von Alter, Position oder sonstigem Status. </p>
<p>Essentielle Voraussetzung für ein Barcamp ist daher neben Verpflegung und Räumlichkeiten ein leistungsstarkes WLAN, da fast jeder irgendeine Art netzfähiges Device, sei es iPhone oder Netbook (i.d.R. beides), mit sich führt. In Zeiten von <strong>Twitter </strong>findet die Konferenz damit auch auf zwei Ebenen statt, einmal im „Real Life“, aber eben auch im Netz, indem Tweets in „real-time“  unter einem gemeinsamen Hashtag abgesetzt und natürlich auch gelesen werden. So saß ich in meiner ersten Session, in der zuerst ein Youtube-Video gezeigt wurde, dass auch ich schon kannte und las in Twitter: <em>&#8222;Keiner schaut das Video, weil es alle schon kennen&#8220;</em>. Natürlich hätte man das auch laut sagen können, aber es gab natürlich auch andere Tweets und so war man trotz Parallelität und dem damit einhergehenden Entscheidungszwang immer ein bisschen auch woanders dabei, ein wenig „Common Awareness“ also, und einfache Anknüpfungspunkte für Smalltalk. Multitaskingfähigkeit ja oder nein, die <strong>Aufmerksamkeitsökonomie </strong>ist eine wichtige Kunst bei einem Barcamp.<br />
Nun, was gab es konkret? Gehört und mich beteiligt habe ich mich in Sessions zu <strong>Twitter von und für Unternehmen</strong>, Musik im Netz und einem Erfahrungsaustausch zu <strong>Enterprise 2.0 </strong>mit einigen professionellen E2.0-Consultants. Interessanterweise deckten sich hier die Ansichten sehr stark mit meinen eigenen Erfahrungen. E2.0 ist ein komplexes Thema und die Zahlungsbereitschaft der Nutzer ist (noch) eher gering.<br />
Gerüchteweise ist der Sonntag (trotz Party am Abend) immer der qualitativ bessere, was sich auch in meinem Eindruck bestätigt hat. Hier hatte ich mich für eine sehr interessante Session zu <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scrum">Scrum</a></strong> mit vielen persönlichen Erfahrungen entschieden und gefolgt von einer <strong>Blog-Analyse</strong> von Profi-Bloggern und abschließend einer &#8222;Use your Brain&#8220;-Session mit hilfreichen Gedächtnistipps. Alles sehr interessant und interaktiv in angenehmer Atmosphäre.<br />
Bei der finalen Feedback-Runde ging es dann wieder um das leidige Thema der <strong>&#8222;NoShows&#8220;</strong>. Von ca. 340 Angemeldeten sind schließlich nur 200 erschienen. Leider fand der m.E. praktikabelste Vorschlag zur Aufforderung einer Bestätigungsmail ca. 1 Woche vor Beginn keine größere Zustimmung. Nun denn, auch mit 200 Leuten war es sehr interessant und das übrige Essen ist wohl noch bei der Münchner Tafel gut verwertet worden. Danke auch nochmal an dieser Stelle an das Orga-Team, bis auf Kleinigkeiten hat alles super geklappt.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/318/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/318/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/318/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=318&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Reisen in Mauritius und La Réunion</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/09/27/reisen-in-mauritius-und-la-reunion/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 18:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Berge oder Strand?“ Wem bei dieser klassischen Urlaubsfrage die Entscheidung schwerfällt und wer auch eine Fernreise nicht scheut, der sollte mal einen Blick auf die Maskarenen, genauer Mauritius und La Réunion, werfen. Aktuell sind wir auf dem Rückweg von einer wunderbaren 2,5 Wochen Reise durch beide Inseln, die unsere Erwartungen weitaus übertroffen haben. Hier ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=303&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>„<em>Berge oder Strand?</em>“ Wem bei dieser klassischen Urlaubsfrage die Entscheidung schwerfällt und wer auch eine Fernreise nicht scheut, der sollte mal einen Blick auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maskarenen">Maskarenen</a>, genauer Mauritius und La Réunion, werfen. Aktuell sind wir auf dem Rückweg von einer wunderbaren 2,5 Wochen Reise durch beide Inseln, die unsere Erwartungen weitaus übertroffen haben. Hier ein paar unserer Erfahrungen und Eindrücke.</p>
<p><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/09/palme.jpg?w=200" alt="Strand in Mauritius" title="Strand in Mauritius" width="200" class="alignleft size-full wp-image-306" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius"><strong>Mauritius </strong></a> übernimmt den „Strand-Part“ und erfüllt alle Vorstellungen eines Traumstrandes mit klarem, türkisem Wasser, hellem Sand und Kokosnuss behängten Palmen. Das touristische Leben spielt sich allerdings vorwiegend in großen Hotelanlagen ab, die zweckmäßigerweise von Deutschland aus gebucht werden sollten. Zudem gibt es erhebliche <strong>„Honeymooner“-Rabatte</strong>, die so einige hundert Euros sparen und zu vertretbaren Preisen einen Hauch von Luxus mit exzellentem Service und vor allem Essen ermöglichen. </p>
<p>Um auch einen Blick über den Zaun der Hotelanlange zu werfen, d.h. einen Eindruck von der Insel und seinen Bewohnern zu erlangen, reichen locker 2 bis maximal 4 Tage. Hierfür empfiehlt sich ein <strong>Taxi mit Fahrer</strong>, der die (meist wenig beschilderten) Wege kennt und zugleich noch als Fremdenführer mit gutem Englisch fungiert. Preislich liegt man mit ca. 70 Euro pro Tag nicht wesentlich teurer als mit einem Mietwagen, ist allerdings deutlich flexibler ohne jegliche Formalitäten. Auch die befürchteten Pflichtbesuche im Geschäft des Onkels fanden bei uns nicht statt. </p>
<p><a href="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/09/reunion2.jpg"><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/09/reunion2.jpg?w=200" alt="Berge in Reunion" title="Berge in Reunion" width="200" class="alignleft size-full wp-image-306" /></a>Nur ca. 200km und ca. 40 Flugminuten entfernt, liegt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A9union"><strong>Insel La Réunion</strong></a>, ein französisches Überseedepartement. Hier wird in Euro gezahlt, und auch sonst fühlt man sich ziemlich wie in „Frankreich in den Tropen“: Beschilderungen, neuere Architektur und Supermärkte sehen rund um Paris nicht viel anders aus. Dies betrifft natürlich auch das <strong>Preisniveau</strong>, Essen und Unterkunft bewegen sich weitgehend auf europäischem Niveau. Wesentliche Französischkenntnisse schaden nicht, obwohl erstaunlicherweise viele sehr bereitwillig English sprechen. Reunion ist halt irgendwie auch auf den Tourismus angewiesen. </p>
<p>Die Insel besticht eher weniger durch paradiesische Strände, als vielmehr durch ihre einmalige <strong>bergige und zerklüftete Landschaft</strong>, die sich am besten per Mietwagen bzw. zu Fuß erkunden lässt. Klimabedingt ist die Aussicht von bzw. auf die höheren Berge leider auf die Vormittagsstunden beschränkt, spätestens gegen 12 Uhr (häufig früher) hat der Nebel oberhalb von ca. 1800hm die Oberhand gewonnen. In Réunion liegt alles irgendwie am Hang, so dass mehrere tausend (Auto-)Höhenmeter an einem Tag sowie unzählige Kurven keine Seltenheit sind. Nicht zuletzt dank dem Mutterland sind die Straßen allerdings hervorragend ausgebaut und beschildert, selbst in entlegene Gegenden und in große Höhen. Individuelles Reisen ist hier ohne Probleme möglich, denn anders als in Mauritius gibt es auch viele kleine Hotels und Herbergen. Besonders empfehlenswert sind die privaten <strong>„Unterkünfte beim Einwohner“</strong> (deutsche Übersetzung im Prospekt), die meist sehr schön gelegen sind und Kontakt zur Bevölkerung ermöglichen. Für mehrtägige Wanderungen wurden zahlreiche funktionelle Unterkünfte eingerichtet, die zwar von der Gemütlichkeit nicht an eine Alpenvereinshütte heranreichen, dafür aber (nicht selten dank Hubschrauberversorgung) ausgezeichnetes, mehrgängiges Essen bieten – französische Prioritäten eben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Acht Tage sind ausreichend, um Réunion komplett zu umrunden, einschließlich einiger schöner Wanderungen und sonstiger Späße wie Paragliding und einem <strong>Mountainbikedownhill </strong>von 2250m auf Meereshöhe. Bei ein paar Tagen mehr wäre uns sicherlich auch nicht langweilig geworden. </p>
<p>Rückblickend hat sich auch die <strong>Reisezeit </strong>als ideal erwiesen. Die eigentliche Hochsaison beginnt erst Anfang Oktober, so dass nirgendwo großes Gedränge herrschte und Unterkünfte bzw. Aktivitäten spontan vor Ort gebucht werden konnten. Das Wetter war durchweg trocken und 26 bis 30 Grad Luft- bzw. 25 Grad Wassertemperatur reichen für den Strand, ermöglichen gleichzeitig sonstige Sportaktivitäten, wie z.B. Golf oder eben Wanderungen in allen Höhen. </p>
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			<media:title type="html">Strand in Mauritius</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Berge in Reunion</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Enterprise 2.0 kompakt &#8211; Veränderung und Mehrwert</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/08/27/enterprise-2-0-kompakt-veranderung-und-mehrwert/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 15:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag gibt in einen kompakten Überblick über die meines Erachtens wichtigsten Aspekte zu Enterprise 2.0. Die Inhalte entstammen im Wesentlichen den u.a. Quellen kombiniert mit meinen persönlichen Überlegungen und Erfahrungen. Aufgrund des Umfangs und der angestrebten Weiterentwicklung wird der Text als eigene Seite auf diesem Blog geführt.
Der Begriff Enterprise 2.0 beschreibt gemeinhin (und im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=274&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Dieser Beitrag gibt in einen kompakten Überblick über die meines Erachtens wichtigsten Aspekte zu Enterprise 2.0. Die Inhalte entstammen im Wesentlichen den u.a. Quellen kombiniert mit meinen persönlichen Überlegungen und Erfahrungen. Aufgrund des Umfangs und der angestrebten Weiterentwicklung wird der Text als <a href="http://schaeferblick.wordpress.com/enterprise-2-0-kompakt/">eigene Seite</a> auf diesem Blog geführt.</em></p>
<p>Der Begriff Enterprise 2.0 beschreibt gemeinhin (und im Sinne dieses Artikels) die <strong>geschäftsförderliche Nutzung von Social Software innerhalb eines Unternehmens</strong> zur Verbesserung der Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs. Social Software setzt auf eine breite Nutzerbeteiligung und deren Interaktion untereinander, daher der Name. Klassische Vertreter von Social Software sind Wikis, Blogs, Microblogs, Soziale Tagsysteme und Soziale Netzwerk Dienste. Im Gegensatz zu den traditionell genutzten elektronischen Medien ermöglichen sie einen <strong>Paradigmenwechsel in der Informationsverteilung</strong>, der auch für ein Unternehmen neue Möglichkeiten in der Erbringung der Wertschöpfung bietet.</p>
<h3>Was ist neu, was ist anders?</h3>
<p><span id="more-274"></span><br />
Bedingt durch die Aufbauorganisation (Organigramm), die bisher primäre genutzten Kommunikationsmedien (Brief, Telefon, E-Mail) als auch die menschlich gewohnte Form der Kommunikation findet Nachrichtenaustausch in einem Unternehmen fast ausnahmslos personenorientiert, d.h. direkt von Mensch zu Mensch bzw. zu vorher definierten Gruppen statt. Wir sprechen hier vom <strong>Push-Prinzip</strong>, da ein Informationsbesitzer konkrete Empfänger auswählt bzw. auswählen muss, an die er seine Information übermittelt bzw. mit denen er kommuniziert. Das Organigramm regelt Zuständigkeiten, Kompetenzbereiche und Berichtsbeziehungen. Informations- und Weisungswege sind damit nahezu identisch.</p>
<p>Social Software zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Sender seine Informationen ohne konkrete Empfänger für andere bereitstellt, sei es auf einem Blog, in einem Wiki oder das eigene Profil in einem sozialen Netzwerk. Der Informationsnutzer wählt sich selber seine Informationsquellen aus, wir sprechen hier vom <strong>Pull-Prinzip</strong> oder auch <strong>inhaltsorientiertem Informationsaustausch</strong>. Zur Reduzierung des persönlichen Aufwands bieten entsprechende Technologien, wie z.B. RSS, eine Automatisierung der Informationsversorgung.</p>
<h3>Warum Pull statt Push?</h3>
<p>Wissensarbeiter benötigen die richtigen Informationen zur rechten Zeit und im angemessenen Detaillierungsgrad. Im Spagat zwischen Mangel an wichtigen Informationen einerseits und Informationsüberflutung andererseits kommt der Frage &#8222;<em>Wie soll entschieden werden, was für wen wichtig ist?</em>&#8220; eine zentrale Bedeutung zu. In einem dynamischen und hochspezialisierten  Umfeld stoßen die personenorientierten Push-Verfahren dafür zunehmend an ihre Grenzen. Wie soll ein Informationsbesitzer alle aktuellen (und auch zukünftigen) Empfänger auswählen? Und auch nur die? Plakativ: <strong>Gibt es einen besseren Weg, die richtigen, möglicherweise noch unbekannten Mitarbeiter zu erreichen, ohne eine Mail an alle zu schreiben?</strong></p>
<p>Pull-Verfahren bieten hier einen tragfähigeren Ansatz, indem Sender und Empfänger entkoppelt werden. Der Informationsbesitzer (Sender) wird davon befreit, konkrete Empfänger auswählen zu müssen. Der Ansatz der Beteiligung ermöglicht jedem Einzelnen, auf einfache Weise Informationen für andere themenorientiert zur Verfügung zu stellen. Das Wissen wird direkt an der Quelle abgegriffen. Zudem fällt es introvertierten Menschen leichter, sich auf diesem Weg mitzuteilen. Diese Aspekte senken die <strong>Hemmungen zur Informationsweitergabe</strong> und damit die <strong>Transaktionskosten für die Informationsverteilung</strong>. Dadurch werden kürzere Feedbackloops möglich und der (inhaltsorientierte) Informationsaustausch und die Zusammenarbeit gefördert. Informationsflüsse regeln sich themenorientiert dynamisch nach Bedarf, weitgehend ohne Rücksicht auf Organigramm bzw. Zuständigkeiten (vgl. Bild).</p>
<p><img title="organigramm" src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/08/organigramm1.jpg?w=400" width="400" alt="organigramm"></p>
<p>Pull-Verfahren verschieben einen großen Teil der Verantwortung, aber auch mehr Freiheit auf die Empfängerseite. Der Empfänger übernimmt Auswahl und Filterung seiner Informationsströme und kann sich viel individueller gemäß seinen aktuellen Aufgaben und seinen Interessen informieren. Natürlich führt die Beteiligung zu einem größeren Informationsangebot, allerdings ermöglichen entsprechende Technologien, wie z.B. RSS und Tags, geeignete Formen, diese zeiteffizient zu konsumieren. Dies steigert die <strong>Transparenz in einem Unternehmen</strong> und die <strong>Awareness</strong> über aktuelle Aktivitäten und Vorgänge. Dadurch wächst zum einen das Vertrauen. Zum anderen trägt Awareness auch dazu bei, Doppelarbeit frühzeitig zu erkennen und (möglicherweise bisher unbekannte) Kompetenzen im Unternehmen zu offenbaren.</p>
<p>Pull-Verfahren bieten damit neue Wege der Informationsverteilung und können die Push-Verfahren geeignet <em>ergänzen</em>. Eine mögliche Devise sollte lauten: <strong>Push wann immer nötig und Pull wann immer möglich</strong>. Für einen einfachen <strong>Enterprise 2.0-Indikator</strong> lohnt damit schon ein Blick auf das primär verwendete Verfahren zur Informationsverteilung und wie Informationen primär konsumiert werden.</p>
<h3>Mehrwert von Social Software im Unternehmen</h3>
<p>Ganz allgemein fördert und unterstützt Social Software die Zusammenarbeit, das Informationsmanagement, die Kommunikation sowie das Identitätsmanagement (siehe Abbildung). Als wesentlicher Unterschied, z.B. gegenüber E-Mail, werden Informationen zentral und für einen größeren Personenkreis zugänglich abgelegt, was eine <strong>direkte Vernetzung</strong>, z.B. über Hyperlinks, als auch eine <strong>indirekte Vernetzung</strong>, z.B. über Tags, erlaubt. Dies erweitert den Kontext und ermöglicht einfache Aggregationen (z.B. in einer Tagcloud, ggf. sogar personalisiert). Inhalt und Vernetzung müssen zudem nicht von der gleichen Person beigetragen werden. Social Software erfüllt damit die von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen">James Surowiecki definierten Voraussetzungen</a> zur <b>Nutzung der kollektiven Intelligenz</b>: Unabhängigkeit, Dezentralisierung, Informationsunterschiede und Aggregation. Insbesondere im letzten Punkt liefert Social Software einen wahren Mehrwert.</p>
<p><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/08/socialswklassen.jpg?w=430" alt="SocialSWKlassen" title="SocialSWKlassen" width="430" /></p>
<p>War es früher notwendig, vor dem Verteilen von Informationen zunächst die Gruppe zu bestimmen, ermöglichen Pull-Verfahren nun den genau umgekehrten Weg. Zudem kann jeder unmittelbar und für alle sichtbar sein eigenes Wissen einbringen. So kann flexibel und dynamisch auf neue Anforderungen reagiert werden und die <strong>Agilität des Unternehmens</strong> steigt.</p>
<p>Breite Beteiligung der Mitarbeiter und ein <strong>&#8222;Filter on the way out, not in.&#8220;-Ansatz</strong> ermöglichen die Nutzung des <strong>Long Tail of Knowledge</strong> in einem Unternehmen &#8211;  angelehnt an die vielbeachtete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_tail">Theorie von Chris Anderson</a>. In einem traditionell durch eine Redaktion gepflegten Intranet werden in der Regel nur Informationen angeboten, die für einen Großteil der Mitarbeiter interessant sein könnten (vgl. grüner Teil in der Abbildung). Hingegen bleiben Informationen aus dem gelben Teil, die nur für wenige, aber möglicherweise für sie von großem Interesse sind, unter der Oberfläche bzw. in den Köpfen einiger weniger Mitarbeiter. Wer hier nicht die richtigen Leute kennt, wird lange suchen. Pull-Verfahren ermöglichen es nun, dass auch diese Leute ihr Wissen mitteilen, indem sie es z.B. &#8222;proaktiv&#8220; auf einem Blog schreiben, unabhängig davon, ob es aktuell einer benötigt. Oder aber sie beobachten themenorientiert (Micro-)Blogs bzw. Diskussionsforen oder &#8222;folgen&#8220; einem Tag (Schlüsselwort) und bringen sich dann nach Bedarf ein. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch zu verstehen, dass bei einer Enterprise 2.0 nicht alles, was firmenöffentlich ist, auch für eine große Menge an Leuten relevant sein muss.</p>
<p><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/08/longtailde2.jpg?w=430" alt="LongTailDE2" title="LongTailDE2" width="430" /></p>
<p>Social Software vereinfacht jedoch nicht nur die Informationsversorgung, sondern fördert auch die <strong>Verbindungen von Mensch zu Mensch</strong>. Dies geschieht zum einen durch die direkte Kontaktaufnahme aufgrund eines themenorientierten Beitrages (z.B. in einem Blog). Zum anderen erleichtert die digitale Abbildung von sozialen Netzwerken die Verwaltung, Pflege als auch Erweiterung der persönlichen Kontakte. Dies gilt insbesondere für die sogenannten <strong>schwachen Verbindungen</strong>, auf deren Bedeutung der Soziologe Mark Granovetter bereits in den 70er Jahren in seiner Publikation &#8222;The strength of weak ties&#8220; hingewiesen hat. Gemeint sind damit Personen, die man nur flüchtig kennt, die aber das Kompetenz- und Wissensportfolio im Bekanntenkreis erheblich erweitern. Schwache Verbindungen schaffen damit Optionen, die in manchen Situationen einen entscheidenden Mehrwert bieten können. Plakativ geht es auch darum, die <strong>Zufälligkeiten der Kaffeeküche aufzulösen</strong>. Darüber hinaus ermöglichen digitale soziale Netzwerke, Beziehungs- oder Informationsgeflechte nicht nur für einen persönlich, sondern auch unternehmensweit transparent zu machen.</p>
<h3>Veränderungen und Herausforderungen für jeden Mitarbeiter</h3>
<p>In einer Enterprise 2.0 wird die gewohnte personenorientierte Push-Kommunikation (Telefon, Email) ergänzt durch neue Formen der inhalts- bzw. themenorientierten Pull-Kommunikation. Trotz aller Integrationsbemühungen wird es hier unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Anwendungsfälle geben. Vom Anwender wird daher eine entsprechende <strong>Medienkompetenz bzw. Medienwahl</strong> erwartet, welche Informationsquellen er wie, lesend wie schreibend, nutzt. Dies schafft mehr Freiheit, aber gleichzeitig auch mehr Verantwortung für jeden einzelnen. Verantwortung, einerseits sich aktiver um die eigenen Informationsströme zu kümmern (und diese auch kritisch zu prüfen) und andererseits, Informationen ohne direkten eigenen Mehrwert für andere geeignet bereitzustellen (Stichwort: <strong>need to know</strong> zu <strong>need to share</strong>). Dazu wird er umso eher bereit sein, wenn er das Gefühl hat, dass seine Beiträge auch gelesen werden, d.h. wenn es ein Publikum gibt, dass ihn dafür wertschätzt. Idealerweise, und hier liegt die hohe Kunst der Prozessorgansiation, ist die Bereitstellung für andere lediglich ein Nebeneffekt des täglichen Arbeitsprozesses. </p>
<p>Social Software zeichnet sich durch die drei Basisfunktionalitäten, Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement aus. D.h. viele &#8222;Management-Aufgaben&#8220; des persönlichen Lebens werden auch online abgebildet, mit <strong>größerer Reichweite</strong> gegenüber der Offline-Welt einerseits, aber auch entsprechender <strong>Signalreduktion</strong> (z.B. Chat vs. Face-to-Face) andererseits. Folgerichtig wird vom gemeinen Enterprise 2.0 Mitarbeiter auch abverlangt, all dies zu leisten. Der übergreifende Ansatz von Enterprise 2.0 und die unternehmensweiten Informationsflüsse erfordern ferner, über die eigenen bisherigen Grenzen hinaus zu denken sowie die Offenheit, sich themenorientiert mit anderen, möglicherweise unbekannten Kollegen auszutauschen und ggf. auch selbst als Experte &#8222;gefunden&#8220; zu werden.</p>
<p>Die zunehmende Transparenz steigert aber nicht immer nur das Vertrauen, sondern schafft möglicherweise auch neue Angriffsflächen für Kritik oder vielleicht eher unerwünschte Kommentare. Damit gilt es umzugehen und stets die Sachebene zu wahren. Vor allem sollte man sich nicht zu indirekten und vor der Öffentlichkeit ausgetragenen Verbalschlachten hinreißen lassen. Konflikte lassen sich nach wie vor am besten persönlich lösen. Anonym oder unter Pseudonym geschriebene Beiträge sind in einer Enterprise 2.0 nicht mehr zeitgemäß. Wer was zu sagen hat, der hat auch einen Namen. Jeder stellt sich mit seinen Beiträgen einer Öffentlichkeit, die einen nicht nicht zu unterschätzenden Druck ausübt, sei es beispielsweise auch durch direkte Bewertungssysteme. Und, last but not least, ist im Gegensatz zum Internet in einem Unternehmen jeder auch auf anderem Weg greifbar.</p>
<h3>Veränderungen und Herausforderungen für das Management</h3>
<p>Ohne aktive Unterstützung zumindest von Teilen des Managements wird keine Enterprise 2.0 Initiative nachhaltigen Erfolg haben. Der erste Schritt besteht zunächst darin, dass auch die Führung eines Unternehmens die Notwendigkeit erkennt. Erschwerend kommt dabei hinzu, dass sich die Art und Weise der täglichen Informationsversorgung eines Managers deutlich von der eines &#8222;normalen Mitarbeiters an der Basis&#8220; unterscheidet.</p>
<p>Unternehmen sind traditionell hierarchisch aufgebaut und es darf vermutet werden, dass sich daran auch mit Enterprise 2.0 so schnell nichts grundsätzlich ändern wird. Es wird letztendlich immer designierte Verantwortliche und Entscheider geben, die die grundlegenden Ziele und Rahmenbedingungen bzw. Ressourcen im Unternehmen vorgeben. Neue technische Wege der Informationsverteilung erfordern allerdings nicht nur aktive Mitarbeiter, sondern auch entsprechend angepasste Führungsverfahren, um ihr volles Potential zu entfalten. Zu Recht trägt eines der erfolgreichsten deutschen Bücher zum Thema Enterprise 2.0 den Titel <strong>Die Kunst loszulassen</strong>. Gemeint ist hier keinesfalls Anarchie oder totale Selbstorganisation. Vielmehr geht es darum, ein Teil der Kontrolle abzugeben, um mehr Freiheit und Vertrauen (und damit auch Verantwortung) auf die unteren Ebenen zu verlagern &#8211; und dies im Umkehrschluss auch einzufordern. Die Führung übernimmt eher die Rolle eines Moderators oder Coach, der die Ziele vorgibt und für erfolgsbegünstigende Rahmenbedingungen sorgt. Idealerweise regelt das Team selbstorganisierend nicht nur <em>wie</em> und <em>wann</em> eine Aufgabe erfüllt wird, sondern auch <em>wer</em> diese übernimmt.</p>
<p>Kontrolle und Überwachung werden keinesfalls vollkommen überflüssig, dank der gesteigerten Transparenz ist dies jedoch idealerweis jederzeit online ohne weitere Zusatzarbeit (z.B. Anfordern eines Statusberichts) möglich. Führung und strategisches Handeln sind insbesondere gefragt, wenn sich <strong>Verantwortungsdiffusion</strong> breit macht oder die Selbstorganisation Gefahr läuft, zu lokal optimalen, aber global suboptimalen Lösungen zu führen. Die besten Anwendungen kommen oft von den Nutzern selbst und sind nicht selten unerwartet, aber sie brauchen Hilfe in der Ausgestaltung und Skalierung, wenn es funktioniert. Dies schließt neben <strong>technischer Integration</strong> (z.B. Single-Sign-On) und der Sicherstellung einer ausgereiften <strong>Usability</strong> auch die <strong>organisatorische Einbindung</strong> in die tagtäglichen Arbeitsprozesse mit ein.</p>
<p><strong>Mangelnde Beteiligung</strong> ist eine der kritischsten Hürden beim Aufbau einer Enterprise 2.0. Um dem entgegenzuwirken, sollten Führungspersonen einerseits selbst mit beispielhaften Verhalten in der Nutzung von Social Software vorangehen und andererseits auch entsprechende Anreize bei ihren Mitarbeitern setzen. Dabei geht es weniger um konkrete monetäre Entlohnung, sondern vielmehr um grundsätzliche <strong>Anerkennung und Wertschätzung</strong> von Beiträgen ihrer Mitarbeiter. Hierbei helfen auch die gemeinsame Erarbeitung und klare Kommunikation von <strong>Regelungen</strong> &#8222;was gehört wie wohin&#8220;, um den Mitarbeitern Sicherheit bei der Medienwahl zu geben und gleichzeitig eine gewisse Disziplin einfordern zu können.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein grundlegendes Verständnis für die neuen Möglichkeiten der Kommunikation von Social Software bildet eine unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung und nachhaltige Nutzung im Unternehmen. Neue Technologie erfordert jedoch auch eine Anpassung der Prozesse, d.h. Enterprise 2.0 verlangt bzw. bedingt auch eine Veränderung in der Unternehmenskultur. Es darf zu Recht vermutet werden, dass wir hier noch ziemlich am Anfang grundlegender Veränderungen stehen. Erfolgreiche Fallstudien einiger <strong>Early-Adoptors</strong> zeigen allerdings bereits heute, dass es sich bei Enterprise 2.0 keinesfalls um eine sozialökonomische Utopie handelt, sondern vielmehr die Nutzung brachliegender Potentiale der Mitarbeiter eines Unternehmens möglich wird.</p>
<p>Ein allgemeines Erfolgsrezept kann und wird es nicht geben, ein erster Schritt besteht allerdings in jedem Fall darin, sich konstruktiv (und möglichst werkzeugneutral) mit den Theorien und Praxisbeispielen auseinanderzusetzen &#8212; &#8211; und dabei nicht nur den ROI, sondern möglicherweise den <a href="http://www.projektmanagement20.de/enterprise-20-vom-roi-zum-roni-risk-on-not-investing/86/">RONI (risk of non investing)</a> im Auge zu haben. </p>
<p>Dieser Artikel dient als Grundlage zum Themenkomplex &#8222;Enterprise 2.0&#8243; und wurde mit der Zielsetzung erstellt, so manche Diskussion zu versachlichen und natürlich auch ein bisschen Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Inhalte geben die entscheidenden Aspekte aus Sicht des Autors wieder und erheben keinesfalls den Anspruch, Enterprise 2.0 damit vollständig behandelt zu haben. Insbesondere wurde auf die Themen <strong>Erfolgsfaktoren, Fallstricke und Einführungsstrategie</strong> aus Platzgründen nicht weiter eingegangen. Hierzu finden sich weitere Ausführungen in den Literaturangaben.</p>
<h3>Deutschsprachige Literatur zum Thema</h3>
<ul>
<li>Koch, M. und Richter, A. (2009): <em>Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen</em>, 2.Auflage, Oldenburg Verlag</li>
<li> Buhse, W.  (Hrsg.) und Stamer, S. (Hrsg.) (2008): <em>Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen</em>, Rhombos-Verlag</li>
<li>Komus, A. und Wauch, F. (2008): <em>Wikimanagement: Was Unternehmen von Social Software und Web 2.0 lernen können</em>, Oldenbourg Verlag</li>
<li>Back, A., Gronau, N. und Tochtermann, K. (2008): <em>Web 2.0 in der Unternehmenspraxis</em>, Oldenbourg Verlag</li>
</ul>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/274/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=274&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Mehr inhalts- statt personenorientierte Kommunikation: Ein Plädoyer für Blogs im Unternehmen</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/28/inhalts-statt-personenorientierte-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich durfte ich mal wieder in 15min darlegen,  warum Blogs auch im Unternehmensumfeld eine Überlegung wert sind. Die Zuhörer waren  größtenteils keine Informatiker. Motiviert wurde das ganze durch den Klassiker „Verbesserung der internen Kommunikation“.
Fangen wir also an mit einer kleinen Bestandsaufnahme. Betrachtet man die aktuell primär praktizierten Wege der Kommunikation bzw.  internen Informationsverteilung, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=204&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Kürzlich durfte ich mal wieder in 15min darlegen,  warum Blogs auch im Unternehmensumfeld eine Überlegung wert sind. Die Zuhörer waren  größtenteils keine Informatiker. Motiviert wurde das ganze durch den Klassiker „<em>Verbesserung der internen Kommunikation</em>“.</p>
<p>Fangen wir also an mit einer kleinen Bestandsaufnahme. Betrachtet man die aktuell primär praktizierten Wege der Kommunikation bzw.  internen Informationsverteilung, so lassen sich eine Reihe von Verbesserungspotentialen identifizieren:</p>
<p><strong>1. Zu hohe Transaktionskosten für die Informationsverteilung</strong></p>
<ul>
<li>Nutzer sind unsicher, „wo“ und „wie“ sie Informationen für andere bereitstellen</li>
<li>Redaktionierte, häufig veraltete Informationen auf statischen Webseiten</li>
<li>Divergenz von Fach- und Publikationskompetenz
</ul>
<p><strong>2. Informationsverteilung primär personenorientiert, d.h. per Push (Email, Telefon)</strong></p>
<ul>
<li>Sender wählen Empfänger aus bzw. müssen sie auswählen</li>
<li>Man kann sich nicht „wehren“ und fühlt sich gestört bzw. &#8222;gespammt&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>3. Verteilte und isolierte Informationsobjekte</strong></p>
<ul>
<li>Vergraben in persönlicher Inbox</li>
<li>Querbezüge bestehen nur im Kopf</li>
<li>Limitierte Suche</li>
</ul>
<p><strong>4. Skepsis aufgrund Erfahrungen mit mangelhaften Lösungen</strong></p>
<ul>
<li>Fehlende Integration „Nicht noch ein System!“</li>
<li>Unklarer Nutzen bzw. nur Mehrarbeit</li>
<li>Nutzt doch eh keiner, wie z.B. verwaiste Newsgroups</li>
</ul>
<p>Natürlich gibt es dann immer noch die viel betonte „Kultur“, so in Richtung von „<em>Need to know</em>“ zu „<em>Need to share</em>“. Aber um diese zu ändern, sind erst einmal Angebote notwendig, Angebote, die durchdacht sind (vgl. Punkt 4 oben), die der Nutzer einfach in seinen Arbeitsprozess integrieren kann und die ihm einen spürbaren Mehrwert bieten. Ein mögliches Angebot bieten Blogs, wobei mindestens drei Punkte gleichzeitig umgesetzt werden sollten:<br />
<strong>
<ol>
<li>Schaffung einer unternehmensweiten 	Blogplattform</li>
<li>Werkzeuge zur individuellen Nachrichtenversorgung (z.B. RSS-Feedreader, Email-Benachrichtigung)</li>
<li>Integration von Feeds in bestehende, eher statische Intranetseiten</li>
</ol>
<p></strong><br />
Welche Veränderung bzw. Verbesserung sind dadurch zu erwarten?</p>
<p><strong>1. Senkung der Transaktionskosten für die Informationsverteilung</strong></p>
<ul>
<li>Einfache Bedienbarkeit</li>
<li>Informationen dort abgreifen, wo sie entsteht</li>
<li>Informationen ohne konkrete Empfänger inhaltsorientiert bereitstellen, Senkung der Hemmungen</li>
<li>Lebendige Plattformen</li>
</ul>
<p><strong>2. Mehr Wahlfreiheit auf der Empfängerseite (<a href="http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/06/push-vs-pull-in-der-informationsverteilung-%E2%80%93-eine-definitionsfrage/">mehr Pull statt Push</a>)</strong></p>
<ul>
<li>Empfänger entscheiden „was, wie, wann“, Reduzierung der &#8222;Verteilermails&#8220;</li>
<li>Automatisierungen anbieten (Email, RSS)</li>
<li>Empfänger sind „aufnahmebereiter“ (Schauen nach, ob es was neues gibt)</li>
</ul>
<p><strong>3. Zentrale Ablage fördert die Vernetzung</strong></p>
<ul>
<li>Direkte Vernetzung durch Hyperlinks</li>
<li>Indirekte Vernetzung durch Tags</li>
<li>Automatische Aggregationen, z.B. Tag Cloud</li>
</ul>
<p><strong>4. Einheitliche Dienste auf unternehmensweiter Plattform etablieren</strong></p>
<ul>
<li>Konzentration auf Inhalte, Gewohnheit</li>
<li>Steigerung der Auffindbarkeit</li>
<li>Steigerung der „Awareness“ bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serendipity">Serendipity</a></li>
</ul>
<p>Plakativ lassen sich die zu erwartenden Vorteile wie folgt zusammenfassen: Blogs führen zu mehr Information und mehr Kommunikation. Die Plattform schafft Transparenz und mehr Übersicht, gleichzeitig aber auch einfachere Möglichkeiten, das &#8222;Mehr&#8220; an Informationen empfängergerecht zu konsumieren (Stichwort: <em>Filter on the way out, not in.</em>). Mehr Transparenz im Unternehmen ist einerseits ein Vorteil, aber zugleich auch eine nicht zu unterschätzende kulturelle Herausfordung.</p>
<p>Mögliche Anwendungsfälle für Blogs im Unternehmen  sind beispielsweise ein Vorstandsblog, Arbeits- bzw. Interessengruppenblogs oder auch interne Projektblogs mit begrenztem Leserkreis. </p>
<p>Damit dies gelingt, sind eine Reihe von <strong>Anforderungen </strong>zu beachten:</p>
<ul>
<li>Jeder kann zu beliebigen Themen ein Blog starten.</li>
<li>Beiträge können im Browser oder auch per Email erstellt werden</li>
<li>Lese- und Schreibrechte können personenspezifisch vergeben werden. (Zur Steuerung über Tags siehe <a href="http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/18/ideen-fur-eine-tag-gesteuerte-bloginfrastruktur-im-unternehmen/">früheren Beitrag</a>)</li>
<li>Ein „Blogbrowser“ ermöglicht eine schnelle Übersicht.</li>
<li>Beiträge werden von der Intranet-Suche erfasst.</li>
<li>Empfänger können sich individuell gefilterte Feeds erstellen und sich per RSS oder auch per Email über Updates informieren lassen</li>
<li>Nutzer können sich einfach ein individuelles Informationscockpit (wie z.B. <a href="http://www.netvibes.com">Netvibes</a>) zusammenstellen, idealerweise in Email-Client integriert</li>
<li>Umgang mit Kommentaren kann blogspezifisch eingestellt werden (z.B. ja, nach Prüfung, nein).</li>
<li>Beiträge können mit Tags (Schlagwörtern) versehen werden (hier zu klären: Organisation und Verwaltung der Tags)</li>
</ul>
<p>Die <strong>Umsetzung </strong>erfolgt jedoch keinesfalls einfach über Nacht. Auch wenn Blogs aus Informatikersicht eigentlich ziemlich trivial sind, die erfolgreiche Anwendung ist es nicht. Trotz zahlreicher, sogar frei verfügbarer Open Source Lösungen erfordert die Einführung ein ganzheitliches, technisch wie organisatorisch wohlüberlegtes Konzept. Hier einige wesentliche Aspekte:</p>
<ul>
<li>Technische Möglichkeiten (insbesondere Integration in bestehende Landschaft) sondieren</li>
<li>Umfrage nach Bedarf ist wenig zielführend, Web 2.0 muss man erleben</li>
<li>Angebote schaffen und Gewohntes nicht beschneiden</li>
<li>„Produkt-Champions“ identifizieren</li>
<li>Pilotprojekte und Marketing starten</li>
<li>Technische und organisatorische Hilfe anbieten</li>
<li>Best Practices öffentlich dokumentieren (z.B. in einem Wiki)
<li>Leute an die Hand nehmen</li>
</ul>
<p>Nicht selten ist es so, dass in einem Unternehmen bereits einige „blog-ähnliche“ <strong>Insellösungen </strong>bestehen, die mangels besserer technischer Alternativen (und Enthusiasten) eben so betrieben werden, sei es in statischem HTML oder dass ein Wiki „vergewaltigt“ wird. Diese Inseln bieten ideale Kandidaten für vorzeigbare Pilotprojekt, die dann hoffentlich bald zur Nachahmung einladen.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/204/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=204&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/28/inhalts-statt-personenorientierte-kommunikation/feed/</wfw:commentRss>
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			<media:title type="html">schaeferblick</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Fehlerhafte Listendarstellung im WordPress??</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/27/fehlerhafte-listendarstellung-im-wordpress/</link>
		<comments>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/27/fehlerhafte-listendarstellung-im-wordpress/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 11:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schaeferblick.wordpress.com/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist eigentlich kein Inhaltsbeitrag, sondern nur die Veröffentlichung eines Problems, dass ich mit der Listen-Darstellung in meinem Blog habe. Wenn jemand hier was weiss, freue ich mich über einen Kommentar.
So sieht das HTML ( &#60; statt [ ) aus:
[ol&#62;
	[li&#62;Ebene 1
[ul&#62;
	[li&#62;Ebene 2[/li&#62;
	[li&#62;Ebene 2[/li&#62;
[/ul&#62;
[/li&#62;
	[li&#62;Ebene 1[/li&#62;
[/ol&#62;
Und so die Darstellung im Browser  

Ebene 1

Ebene 2
Ebene 2


Ebene 1

Gerne [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=238&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Dies ist eigentlich kein Inhaltsbeitrag, sondern nur die Veröffentlichung eines Problems, dass ich mit der Listen-Darstellung in meinem Blog habe. Wenn jemand hier was weiss, freue ich mich über einen Kommentar.</p>
<p>So sieht das HTML ( &lt; statt [ ) aus:</p>
<blockquote><p>[ol&gt;<br />
	[li&gt;Ebene 1<br />
[ul&gt;<br />
	[li&gt;Ebene 2[/li&gt;<br />
	[li&gt;Ebene 2[/li&gt;<br />
[/ul&gt;<br />
[/li&gt;<br />
	[li&gt;Ebene 1[/li&gt;<br />
[/ol&gt;</p></blockquote>
<p>Und so die Darstellung im Browser <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<ol>
<li>Ebene 1
<ul>
<li>Ebene 2</li>
<li>Ebene 2</li>
</ul>
</li>
<li>Ebene 1</li>
</ol>
<p>Gerne würde ich die Zahlen auf der zweiten Ebene entfernen&#8230;.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/238/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=238&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">schaeferblick</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Nützliches: Mailinator und PureText</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/23/nutzliches-mailinator-und-puretext/</link>
		<comments>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/23/nutzliches-mailinator-und-puretext/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 21:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nützliches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schaeferblick.wordpress.com/?p=200</guid>
		<description><![CDATA[Wie bereits berichtet gibt es zur Umgehung des Double-Opt-In Verfahrens die Temporary-Inbox im Firefox. Noch einfacher geht es allerdings mit mailinator.com. Hier lässt sich für jede beliebige Emailadresse &#8222;@mailinator.com&#8220; Mail empfangen &#8211; ohne Anmeldung, ganz einfach und sofort bei &#8222;Check your inbox!&#8220;. Als Zusatzfeature generiert mailinator immer noch eine zweite alternative Emailadresse.  Die dorthin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=200&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie bereits <a href="http://schaeferblick.wordpress.com/2008/04/24/nutzliches-1805-auflosen-notepad-temporary-inbox/">berichtet </a>gibt es zur Umgehung des Double-Opt-In Verfahrens die Temporary-Inbox im Firefox. Noch einfacher geht es allerdings mit <a href="http://mailinator.com/">mailinator.com</a>. Hier lässt sich für jede beliebige Emailadresse &#8222;@mailinator.com&#8220; Mail empfangen &#8211; ohne Anmeldung, ganz einfach und sofort bei &#8222;Check your inbox!&#8220;. Als Zusatzfeature generiert mailinator immer noch eine zweite alternative Emailadresse.  Die dorthin verschickten Mails landen auch bei der ersten Adresse, ohne aber dass der Sender direkt die Inbox abrufen kann. </p>
<p>In Zeiten des Copy &amp; Paste sind insbesondere in den Office-Anwendungen die häufig unfreiwillig &#8222;mit-kopierten&#8220; Formatierungen eher lästig. Anstatt die Runde über den guten alten Plain-Text-Editor zu drehen, bietet <a href="http://www.stevemiller.net/puretext/">PureText</a> eine zusätzliche Tastenkombination, bei der nur der reine Text eingefügt wird. PureText ist Freeware und gezippt ganze 13kb groß. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/200/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=200&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">schaeferblick</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ideen für eine tag-gesteuerte Bloginfrastruktur im Unternehmen</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/18/ideen-fur-eine-tag-gesteuerte-bloginfrastruktur-im-unternehmen/</link>
		<comments>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/18/ideen-fur-eine-tag-gesteuerte-bloginfrastruktur-im-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 15:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetze Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schaeferblick.wordpress.com/?p=193</guid>
		<description><![CDATA[Neben Wikis erfreuen sich auch Blogs  zunehmender Beliebtheit bei der internen Kommunikation in einem Unternehmen. Beispiele sind der interne Newsticker, Berichte und Gedanken des Vorstandes zur allgemeinen Geschäftsentwicklung, aber auch interne Projektblogs, zur Informationsverteilung und Kommunikation in einem Team. Letztere lösen zunehmend die klassischen &#8222;Verteiler-Emails&#8220; ab und bieten zudem den Vorteil, dass die Informationen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=193&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Neben Wikis erfreuen sich auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog">Blogs </a> zunehmender Beliebtheit bei der <strong>internen Kommunikation in einem Unternehmen</strong>. Beispiele sind der interne Newsticker, Berichte und Gedanken des Vorstandes zur allgemeinen Geschäftsentwicklung, aber auch interne Projektblogs, zur Informationsverteilung und Kommunikation in einem Team. Letztere lösen zunehmend die klassischen &#8222;Verteiler-Emails&#8220; ab und bieten zudem den Vorteil, dass die Informationen an zentraler Stelle gehalten werden und damit auch für neue Teammitglieder unmittelbar zugänglich sind. </p>
<p><img src="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/07/tagcloud.jpg?w=200" alt="TagCloud" title="TagCloud" width="200" class="alignright size-full wp-image-1494" /> In diesem Beitrag möchte ich über einige konzeptionelle Überlegungen zur Gestaltung einer Bloginfrastruktur in einem Unternehmen berichten. Oberstes Ziel ist zum einen eine <strong>einfache Bedienbarkeit</strong>, die es den Mitarbeitern erlaubt, sich voll auf ihre Inhalte zu konzentrieren, und sie von allen technischen Details als auch Fragen nach der „richtigen Ablage“ fernhält. Blogbeiträge zu schreiben darf nicht schwerer sein, als eine Email zu verfassen. Darüber hinaus soll die Plattform maximale Flexibilität für eine Vielzahl von Anwendungsfällen bieten, d.h. flexible und <strong>individuelle Filtermöglichkeiten</strong> über alle Blogs im Unternehmen, aber auch die situationsgerechte <strong>Gestaltung von Lese- und Schreibrechten</strong>. </p>
<p>Gemäß dem Motto &#8222;<em>One more level of abstraction solves every problem in computer science</em>&#8220; liegt meines Erachtens ein überlegenswerter Ansatz in der Steuerung aller Blogbeiträge über <strong>ein zentrales System von Tags</strong>. Jeder Mitarbeiter hat genau einen persönlichen Blog und nur dort darf er Beiträge schreiben. Zur Strukturierung bzw. Kanalisierung versieht er jeden Beitrag mit einer Auswahl von Tags (mit entsprechender Eingabeunterstützung). </p>
<p>Jeder Tag hat einen eindeutigen Besitzer, von dem der Tag einst angelegt wurde. Dieser Besitzer kann individuelle (bzw. rollenbasierte) <strong>Lese- und Schreibrechte zu diesem Tag</strong> vergeben, d.h. nicht jeder darf zu jedem Tag schreiben bzw. lesen. Beispielweise bloggt der Vorstand unter dem Tag <em>Vorstand</em> (o.ä.), unter dem nur seine Angehörigen schreiben dürfen, aber alle Mitarbeiter lesen dürfen. Möchte ein Projektleiter einen internen Projektblog nutzen, legt er ein Tag <em>Projekt4711</em> an und vergibt seinen Teammitgliedern entsprechende Lese- und Schreibrechte. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich ein Menge von <strong>freien Tags</strong>,  die jeder verwenden darf und die zur flexiblen Strukturierung, z.B. thematisch, dienen. </p>
<p>Gemäß dem Motto &#8222;<em>Filter on the way out, not in</em>&#8220; können sich die Nutzer so an Hand eines booleschen Tagausdrucks <strong>individuelle Informationsströme</strong> zusammenstellen und z.B. per RSS über ihren Feedreader abonnieren.  Ein <strong>Tagbrowser </strong>oder auch eine (individuell konfigurierbare) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagwortwolke">Tagcloud</a>  geben eine Übersicht über aktuelle Inhalte. Diese fördert die <strong>Awareness über aktuelle Themen</strong> im Unternehmen und damit möglicherweise auch die <strong>Vernetzung </strong>zwischen Projekten bzw. deren Mitarbeitern. Bei jeder Abfrage überwacht die Bloginfrastruktur, ob zu allen Tags auch die entsprechende Leseberechtigung besteht. Tags ohne Berechtigung tauchen dann auch im Tagbrowser nicht auf (wobei hier auch eine &#8222;auf Rückfrage&#8220;-Option denkbar ist). </p>
<p>Auch wenn jeder selbst direkt neue Tags anlegen darf und nur bei Namensgleicheit eine entsprechende Warnung erscheint, wird man vermutlich eine Art &#8222;<strong>Tag-Gärtner</strong>&#8220; benötigen, der über das Wachsen und Gedeihen der Tag-Population wacht. Seine Aufgabe umfasst dabei auch die Herstellung von <strong>Relationen zwischen den Tags</strong>, z.B. horizontal (Synonyme) oder auch vertikal (Hierarchie, Verallgemeinerungen).  </p>
<p>Aktuell sind mir leider keine am Markt verfügbaren Lösungen bekannt, die diesen tag-gesteuerten Ansatz &#8222;out-of-the-box&#8220; unterstützen. Sollte hier jemand etwas wissen, freue ich mich über einen entsprechenden Hinweis wie natürlich auch über allgemeines Feedback. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schaeferblick.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schaeferblick.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schaeferblick.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schaeferblick.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schaeferblick.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schaeferblick.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schaeferblick.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schaeferblick.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schaeferblick.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schaeferblick.wordpress.com/193/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=193&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">schaeferblick</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://schaeferblick.files.wordpress.com/2009/07/tagcloud.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">TagCloud</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Hardwareupdate für den Ottonormal-Anwender: Netbook + Tastatur + Monitor</title>
		<link>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/11/hardwareupdate-fur-den-ottonormal-anwender-netbook-tastatur-monitor/</link>
		<comments>http://schaeferblick.wordpress.com/2009/07/11/hardwareupdate-fur-den-ottonormal-anwender-netbook-tastatur-monitor/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 11:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schaeferblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Nützliches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schaeferblick.wordpress.com/?p=185</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwie war mein Acer Travelmate 660 nach nun über 5,5 Jahren treuen Diensten und diversen Reisen doch so langsam in die Jahre gekommen. Auch wenn ich in dieser Zeit lediglich einmal die Festplatte austauschen musste,  schafft der Akku mittlerweile kaum mehr 20 Minuten und auch das Mikrofon sowie der externe Monitoranschluss haben schon seit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schaeferblick.wordpress.com&blog=3147509&post=185&subd=schaeferblick&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Irgendwie war mein Acer Travelmate 660 nach nun über 5,5 Jahren treuen Diensten und diversen Reisen doch so langsam in die Jahre gekommen. Auch wenn ich in dieser Zeit lediglich einmal die Festplatte austauschen musste,  schafft der Akku mittlerweile kaum mehr 20 Minuten und auch das Mikrofon sowie der externe Monitoranschluss haben schon seit einiger Zeit ihren Geist aufgegeben. Rückblickend muss ich sagen, dass es sich damals (2003) durchaus gelohnt hat, etwas tiefer in die Tasche zu greifen (ca. 1400 Euro) und dafür neben einer akzeptablen Auflösung von 1400*1050 vor allem gute Verarbeitung und Langlebigkeit erstanden zu haben.   </p>
<p>Doch was nun? Nachdem ich kurzzeitig mit einem Apple geliebäugelt hatte, habe ich mich schließlich aus Kompatibilitäts- und natürlich auch Preisgründen für eine „Netbook + externe Tastatur + Monitor“-Lösung für weniger als 600 Euro entschieden. Auch wenn das <a href="http://www.gigabyte.de/FileList/WebPage/nb_090303_t1028/t1028_webpage_home_en.html">TouchNote von Gigabyte</a> ja schon irgendwie cool ist, konnte ich den Business-Case für mich nicht wirklich erkennen. So fiel die Wahl schließlich auf den <a href="http://acer.de/acer/product.do?link=oln85e.redirect&amp;changedAlts=&amp;CRC=600100215#wrAjaxHistory=0">Acer Aspire One 531</a>, der neben der üblichen Netbook-Austattung vor allem ein Multitouch-Touchpad und ein schlankes Design bietet. Im Homeoffice läuft mit einer Auflösung von 1920*1080 alles super und unterwegs bieten die Größe und fast 7 Stunden Akkulaufzeit doch erheblich mehr Flexibilität.  </p>
<p>Meiner Meinung nach haben wir spätestens jetzt, wenn nicht eigentlich schon vor mehreren Jahren, einen Stand der Technik erreicht, bei dem selbst die einfachste Hardwareausstattung ausreicht, um die Bedürfnisse eines primär Web 2.0-Teilnehmers, Emailschreibers und Officeanwenders zu befriedigen. So konnte mich der freundliche Verkäufer auch nicht schocken, als er mir zu Bedenken gab, dass ich mit dem Netbook ja eigentlich “einen Computer mit der Performance von vor 4 Jahren kaufe”. Nun denn, somit habe ich mit meiner persönlichen Hardwareerneuerung immerhin 2 Jahre gutgemacht und kann noch besser an der &#8222;Generation Upload&#8220; teilnehmen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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